Videoüberwachung – Vorteile auf einen Blick
- hohe Qualität (640x480 Bildpunkte bei 256 Farben) durch digitale Bildverarbeitung
- minimale Latenzzeit bei Rückspiegelfunktion durch Spezial-Hardware
- geringer Verkabelungsaufwand durch Einsatz von IP-Kameras
- kompakte Bauform
- modulare Erweiterbarkeit
- wartungsfrei
Videoüberwachung – Funktionen auf einen Blick- Aufzeichnung im Ringspeicher von 8 Kameras mit 4fps
- Aufzeichnung im Alarmspeicher von 8 Kameras mit 12fps
- Übernahme von Datum, Uhrzeit, Linie und nächster Halt aus Ibis
- automatische Darstellung der Außenkameras an der Bahnsteigseite im Bereich von Halten
- automatische Darstellung von Innenkameras im Alarmfall
- Abruf der Bilder von Innenkameras durch den Fahrer
- Analyse der Aufzeichnungen am Büro-PC
VideoüberwachungDas Videoüberwachungssystem bietet zum einen eine Rückspiegelfunktion zur Türraumüberwachung mit Außenkameras, zum anderen eine Überwachung des Fahrgastraums mit Innenkameras.
RingspeicherDie Bilder der Innenkameras werden kontinuierlich mit 4 Bildern/s in einem Ringspeicher auf einer Wechselfestplatte aufgezeichnet. Dies geschieht automatisch und ohne Beeinträchtigung des Fahrers. Maximal können 8 Kameras an einen Rekorder angeschlossen werden. Jede Kamera verfügt dabei über eine Auflösung von 640x480 Bildpunkten a 256 Farben.
Neben den Kamerabildern werden über Ibis bereitgestellte Parameter wie Datum, Uhrzeit, Linie und nächster Halt aufgezeichnet, um eine spätere Zuordnung der Bilder zu erleichtern.
AlarmaufzeichnungWird ein Alarm (z.B. durch Betätigung der Notbremse) ausgelöst, werden die Bilder der beiden Innenkameras, die sich in unmittelbarer Nähe der Alarm auslösenden Quelle befinden, mit erhöhter Bildrate (12 Bilder/s) in einem separaten Speicherbereich außerhalb des Ringsspeichers aufgezeichnet um ein unbeabsichtigtes Überschreiben zu verhindern.

Wechselfestplatte
Zur
Analyse kann die Festplatte entnommen oder auch direkt im Fahrzeug über
das interne Netzwerk bzw. einen optionalen WLAN-Anschluss ausgelesen
werden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Transferzeiten
aufgrund der Datenmenge (ca. 160GByte) erhebliche Größenordnungen
annehmen.
Um ein unautorisiertes Auslesen zu verhindern, werden die
Bilder in codierter Form auf die Festplatte geschrieben. Dabei wird
eine spezielle Struktur verwendet (kein Dateisystem), die verhindert,
dass die Festplatte im Lauf der Zeit fragmentiert wird, wodurch auch
nach längerem Betrieb schnelle Schreibzyklen gewährleistet sind.
Rückspiegelfunktion
Die Bilder der Außenkameras an der Ausstiegsseite werden dem Fahrer auf einem Kontrollmonitor im Fahrerpult automatisch bei Freigabe der Türen angezeigt. Das System gewährleistet dabei, dass die Bilder mit minimaler Verzögerung (<200ms) und in der gleichen hohen Auflösung wie bei den Innenkameras dargestellt werden.
Fahrermonitor
Neben der automatischen Darstellung der Türraumbilder im Bereich von Haltestellen, kann das Touch-Panel am Fahrerarbeitsplatz auch zum Abruf interner Bilder genutzt werden. Dies kann automatisch bei Alarmen oder durch eine Bedienhandlung des Fahrers geschehen. Dabei können bei Traktion auch Bilder aus anderen Fahrzeugen dargestellt werden, wenn eine entsprechendes zugweites Ethernet-Netzwerk zur Verfügung steht. Die Darstellung kann dabei entweder als Einzelbild mit 640x480 Bildpunkten oder als 4-fach Bild mit jeweils 320x240 Bildpunkten erfolgen.